Philosophie

Viele Menschen sind der Meinung es wäre gar nicht möglich mit Kindern nachhaltig zu leben, weil in ihren Augen die Verwendung von Wegwerfwindeln unvermeidbar ist. In den USA kommen jedes Jahr weitere 18 Milliarden Einwegwindeln auf die Mülldeponien. Es dauert bis zu 500 Jahre lang, bis eine Wegwerfwindel verrottet ist.
Wenn wir also Wegwerfwindeln benutzen, tragen wir zur Umweltverschmutzung bei.

In der Zeit meiner Elternschaft fand ich heraus, dass es Alternativen gibt: Die windelfreie Methode ist eine uralte Methode, bei der die Bezugspersonen auf die verbalen und nonverbalen Zeichen des Babys achtet und diese interpretieren lernt.
Dann wird das Baby zur “Entlastungsstelle” gebracht, sei es ein Töpfchen, das Wc oder ein anderer geeigneter Platz. Damit ist eine drastische Reduktion der verwendeten Windeln garantiert. Als ich diese windelfreie Technik mit meinen beiden Kindern praktiziert habe, fand ich heraus, dass es sehr gut funktionierte und dass diese Methode – einfach statt Windeln die windelfreie Kommunikation zu benutzen – bei Weitem die nachhaltigste Art und Weise von Sauberkeitspflege eines Babys ist.

Leider wird die aktuelle Babymode für Babys gemacht, die dicke Wegwerfwindeln tragen. Ein weiterer Trend der Mainstream-Kleidung: Miniatur-Versionen von Erwachsenenkleidung.
Damit gestaltet sich das Wechseln von Windeln sehr kompliziert. Da es recht aufwändig ist, ein Baby aus den Wegwerfwindel-gerechten Kleidern auszuziehen , benötigen die Eltern dafür einen Wickelraum mit einem Wickeltisch, eine große Wickeltasche mit Wegwerfwindeln, Feuchttücher und Ersatzkleidung.

Im Gegensatz dazu ist das Abhalten von einem Windelfreien Baby ein Kinderspiel.

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